Erfolgreiche Teilnahme bei Schachmeisterschaften in Pfullingen

In der vergangenen Woche, vom 28.04. – 01.05.16  fanden die Deutschen Schul- schachmeisterschaften in Pfullingen statt.  Vier Mädchen der Bio-Landschule Langenwetzendorf hatten sich als zweitplatzierte der Thüringenmeisterschaft dafür qualifiziert.

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An vier Tage in denen sich alles ums Schach drehte, spielten insgesamt 104 Mädchen und Jungen aus 10 Bundesländern, darunter jeweils nur eine Schule aus Thüringen und Sachsen. Gespielt wurde in 9 Runden nach dem Schweizer System bei dem jeder Spieler eine Bedenkzeit von 30 Minuten pro Partie hatte. In die Wertung gingen die Mannschaftspunkte, die Buchholzwertung, Brettpunkte Siegwertung und der direkte Vergleich ein.
Schnell wurde klar, dass die Langenwetzendorfer Mädchen die klaren Außenseiter waren, da bei ihnen nur Ida Weber im Schachverein Rochade Zeulenroda trainiert. Alle anderen Mädchen spielen Schach mehr als Hobby. Das Ziel der Mädchen war es, wenigstens einen Mannschaftspunkt zu erreichen. Anfangs konnte jedoch nur Ida Weber punkten, aber nach und nach fanden auch Serina Riedel, Lina Kunze und Larissa Otto zu ihrem Spiel und steigerten sich von Partie zu Partie. Am Ende des Turniers hatten die Mädchen immerhin 10 Brettpunkte und auch einen Mannschaftspunkt auf ihrem Konto.

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In der Gesamtwertung bedeutete dies zwar den letzten Platz in der Mannschaftswertung aber Ida Weber konnte mit 7 Siegen, 1 Remis und nur einer verlorenen Partie einen überragenden 7. Platz in der Einzelwertung aller 104 Spieler belegen. Für die Mädchen werden diese 4 Tage sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben und vielleicht können sie ja im nächsten Jahr wieder, dann bestimmt mit mehr Erfahrung, an den nächsten deutschen Meisterschaften teilnehmen.
Einen besonderen Dank nochmals an Diana Skibbe, die den Mädchen durch die Geldspende von 500,- € (durch Alternative Liste 54) ermöglichte, an den Meisterschaften teilzunehmen und natürlich nicht zu vergessen Herr Weber der für diese Zeit privat Urlaub genommen hat, mit seinem privaten PKW die Mädchen gefahren hat und auch die Kosten von 110,-€  + Spritkosten selbst getragen hat.

Tom Jungk

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Umwelttag der Klasse 7

Am Mittwoch, dem 20.04. 2016 führte die Klasse 7 gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Herrn Jungk einen Projekttag zum Thema Natur und Umwelt durch. Unterstützt wurde das Projekt durch Herrn Handschug und Herrn Göppner, die beide tatkräftig mit anpackten.

Umwelttag01

Ziel des Tages war es, die bereits seit Jahren bestehenden Projekte aus der „Umweltschule in Europa“ zu pflegen und auch teilweise zu erneuern. So brauchte zum Beispiel das Hochbeet eine „dringende Kur“ aber auch das Kräuterbeet war in die Jahre gekommen. Den Schülern der Klasse 7 gelang es an diesem Tag, beide Beete wieder neu zu gestalten, so dass in Kürze neu gepflanzt werden kann. Auch an den anderen Projekten wie der Apfelhecke, dem Kartoffelbeet und dem Feuchtbiotop mit Teich wurde alles aufs Beste erledigt.

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Ein letztes, neu hinzugekommenes Projekt, das Gewächshaus, wurde erstmals wieder in Betrieb genommen. Das heißt, große Pflanzkästen wurden mit Bio-Erde befüllt und die selbst gezogenen Tomaten-, Gurken- und Kürbispflanzen wurden eingepflanzt.

 

 

 

 

 

Am Ende für alle Schüler der Klasse 7 ein Projekttag, der gezeigt hat, dass das Arbeiten in der Natur Spaß macht und man auch dabei so einiges Neues lernen kann.

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Projektabschluss „ Die Zukunft suchen“ – auf dieser Spur sind wir im Team 6/9 fündig geworden

Unser bereits im November begonnenes Teamprojekt „Die Zukunft suchen“ führten wir im Januar fort und beendeten es Ende März  mit zwei weiteren Projekttagen und  unserer Präsentation. Wir nutzten diese zwei Tage, um unser Projekt zu beenden und die Präsentation vorzubereiten. Bereits am Vormittag konnten wir ein gemeinsames  4- Ecken – Frühstück genießen. Es gab Süßes, Wurst, Molkereiprodukte und Obst/Gemüse. Es war einfach lecker. Vielen Dank an unsere „Sponsoren“ – unsere Eltern. Zur Projektpräsentation am Abend hatten wir  unsere Eltern und Familienangehörigen eingeladen. Eine Portion Lampenfieber gehörte natürlich auch dazu. Würde alles klappen, was zeigen die anderen Teamgruppen?  Mode, Architektur, Musiktrends, Fortbewegung, Trendsport und Tanz der Zukunft wurden gezeigt.

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Können Sie sich vorstellen ein Haus zu bauen, das man bei Streitigkeiten einfach wegrollt? Oder das anhand eines Pflasters am Hals unsere Stimmungslage festgestellt werden kann und entsprechende Musik unser Wohlbefinden verbessert. Fahrzeuge der Zukunft steuern sich von allein, Waveboardfahren spielt hoffentlich auch in der Zukunft noch eine Rolle, unsere Kleidung wird sehr nachhaltig sein und ermöglicht das Kommunizieren in Netzwerken.

Der Tanz der Zukunft – mit Schwarzlicht – war absolut Klasse. Wir waren schon beeindruckt, was die verschiedenen Teamgruppen auf die Beine gestellt haben und welche zukunftsträchtigen Ideen in Teamarbeit entstanden sind. Obwohl wir am Anfang sehr unsicher waren, wie wir unser Thema umsetzen, ist am Ende Tolles entstanden. Unseren Eltern hat es sehr gut gefallen, was ihr Beifall zeigte. Eine Stärkung hatten wir uns jetzt alle verdient. An unserer „Aufstrichstelle“ konnte jeder leckere Brotaufstriche kosten. Vielen Dank an unsere Eltern, die sie zubereitet haben. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an alle, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben.

Klassensprecher der 6. und 9. Klasse

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Besuch der Buchmesse in Leipzig

„Wir schicken Euch in die Welt der Bücher“
Mit dieser Einladung hat der Schulförderverein der Regelschule Langenwetzendorf die Schüler der Bio-Landschule aufgerufen sich für den Besuch der Leipziger Buchmesse zu bewerben.
Aus allen Klassenstufen kamen gut begründete Bewerbungen.
Am 18.03.2016 fuhren 18 Schüler/innen der Bio-Landschule zur Buchmesse nach Leipzig.
Es war für alle Teilnehmer ein ganz besonderer Tag:

Buchmesse02

„Auf der Buchmesse war sehr viel los. Luzie, Pauline und ich waren hauptsächlich in Halle 1. Dort war die Mange Comic Con. Mindestens die Hälfte der Besuche war kostümiert. Und das Besondere an der Kostümen ist, dass sie alle selber genäht sein müssen.“ (Klasse 5)
„Auf der Buchmesse war es sehr schön. Es waren sehr viele Besucher da – neuer Besucherrekord.“ (Klasse 5)
„Die Buchmesse war schön, weil 1. es so viele Bücher gab, 2. Wegen der Manga Comic Con und 3. Wegen der vielen Fotos.“ (Klasse 6)
„ Ich habe auf der Buchmesser erfahren, dass schon vor 300 Jahren die Ägypter ein notebook hatten. Es bestand aus 2 Holzplatten die mit Wachs gefühlt waren und mit Leder zusammengebunden war. Das war sehr interessant und cool.“ (Klasse 6)

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„DANKE“ dem Förderverein
und
„Gibt es die Ausschreibung für die Buchmesse 2017 wieder? Das wäre toll!!!!!!“

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Schüler fragen Unternehmen aus: Tag der Berufe in Bio-Landschule Langenwetzendorf

[Maike Scholz/01.03.16/OTZLangenwetzendorf]
Gestern fand der Tag der Berufe in der Bio-Landschule Lagenwetzendorf statt. Schüler besuchten am Morgen Unternehmen. Wieder andere Firmen stellten sich am Nachmittag in der Einrichtung vor.
Was möchte ich gerne beruflich machen? Dieser Frage gingen gestern die Schüler der achten bis zehnten Klasse der Langenwetzendorfer Bio-Landschule nach. Der Tag der Berufe stand an.
„Morgens haben wir drei Betriebe, nämlich Laremo, Bauerfeind und das Bio-Seehotel, besucht. Die Schüler konnten vorher wählen, wohin es gehen soll“, erklärte Heike Hallbauer. Die Beratungslehrerin zeichnete sich zusammen mit ihrer Kollegin Kerstin Ludwig und Schulleiterin Monika Groll-Mohr für diesen Aktionstag verantwortlich. Jene Zehntklässler, die bereits einen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben, konnten sich der Prüfungsvorbereitung widmen.

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Elf Einrichtungen stellen sich vor
In drei Bussen, die dank der Wirtschaftsförderung im Landkreis genutzt werden konnten, fuhren die Schüler zu den jeweiligen Firmen.

Die Rückmeldung danach sei positiv ausgefallen: „Für die Schüler war es interessant, den einen oder anderen Betriebsablauf zu sehen und zu erkennen, auf was alles geachtet werden muss. Manch einer meinte, dass er sich auch vorstellen könne, in einem solchen Unternehmen wie Laremo zu arbeiten“, meinte Heike Hallbauer.

Am Nachmittag hatte die Schule dann elf Einrichtungen nach Langenwetzendorf eingeladen. Mit von der Partie waren unter anderem die Polizei, das Kreiskrankenhaus Greiz, die Bundeswehr, die Berufsschule, die Handwerkskammer oder auch Barat Ceramics.

„Es gibt dann zwei Durchgänge, bei denen sich die Firmen und Einrichtungen präsentieren und Fragen beantworten“, berichtete Kerstin Ludwig. Bei einer Gruppenstärke von drei bis zehn Schülern sei gesichert, dass ganz individuell auf diese eingegangen werden könne. Natürlich gehe es auch um ein Stück Eigeninitiative. Wie lange dauert eine Ausbildung und welche Voraussetzungen werden dafür benötigt? „Die Schüler müssen lernen, selbstständig Fragen zu stellen“, sagte Monika Groll-Mohr.

Im Vorfeld seien die Schüler befragt worden, welche Berufe sie gerne ergreifen würden. „Wir sind nicht unseren Interessen nachgegangen, sondern den Bedürfnissen der Schüler“, zeigte die Schulleiterin auf. Dahingehend habe man dann Unternehmen eingeladen. So manch ein Kontakt sei auch bereits auf Messen geknüpft worden.

Seit sechs Jahren gibt es den Tag der Berufe bereits an der Bio-Landschule. Alle zwei Jahre findet er statt. „Ziel ist es, das Potenzial der Region aufzuzeigen und so vielleicht ein wenig die Abwanderung in Städte zu verhindern“, zeigte Ludwig auf.

Die Idee, so die Beratungslehrerin, sei aufgekommen, weil es weniger Lehrstellen als Schüler gegeben habe. „Damals haben wir uns dann bemüht, dass die Firmen kommen und ihre Fertigkeiten darstellen“, sagte Ludwig.

Gestern lauschten die Schüler dann zum Beispiel gespannt den Ausführungen eines Polizeibeamten. Den Schülern wurde aufgezeigt, was die Polizei für Aufgaben hat – im Falle eines Unfalls. Barat Ceramic wiederum hatte selbst hergestellte Produkte im Gepäck.

„Solch ein Angebot ist effektiv“, meinte Groll-Mohr. Natürlich seien die Jugendlichen auch auf der einen oder anderen Berufsbildungsmesse unterwegs, doch in solch kleinen Gruppen könne man konkrete Fragen stellen und individueller auf die Schüler, ihre Wünsche und Vorstellungen eingehen.

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Berufsberatungstag am 29.02.2016

Ein Berufsziel haben ist Motivation zum Lernen
In diesem Jahr gestalteten wir unseren „Tag der Berufe“ noch praxisnäher als in den anderen Jahren. So organisierten wir am Vormittag die Besichtigungen dreier Ausbildungsbetriebe. Die Klassen 8, 9 und 10 führten Exkursionen in die Laremo, zu Bauerfeind und ins Seehotel durch, so dass die Schüler direkt in den Ausbildungsbetrieben wichtige Informationen über örtliche Bedingungen und Ausbildungsberufe erhielten.
Auch die Schüler der 10. Klasse, die noch keinen Lehrvertrag bis zu diesem Zeitpunkt unterschrieben hatten, konnten auf freiwilliger Basis in diesem Schuljahr am Berufsberatungstag teilnehmen.
Anschließend hatten die Schüler in der Schule die Möglichkeit, einen Eignungstest für verschiedene Fachrichtungen durchzuführen und diese für sich individuell auszuwerten. Nach der Mittagspause begann dann die erste Gesprächsrunde in Gruppen mit jeweils einer der 11 eingeladenen Firmen, Schulen und anderen Institutionen unserer Region. Dazu hatte jeder Schüler der Klassen 8,9 und 10 im Vorfeld die Möglichkeit, sich für zwei Berufsbilder zu entscheiden. So erfuhren sie vieles über die Voraussetzungen, den Ablauf und die Anforderungen der entsprechenden Ausbildung und konnten ihre speziellen Fragen stellen. Da sich viele Schüler hinsichtlich ihrer Berufswahl noch nicht festgelegt haben, hatten sie in der zweiten Gesprächsrunde eine weitere Option sich über eine andere oder ähnliche Berufsausbildung zu informieren.
Viele Firmen suchen neue Lehrlinge, doch ist es nicht so leicht, interessierte und geeignete Schüler zu finden. Für die meisten Schüler war es sehr hilfreich, um mehr Klarheit über eine bestimmte Ausbildung direkt vom „Fachmann“ oder der „Fachfrau“ zu erhalten.
Die eingeladenen Firmen kamen auch mit anderen Arbeitgebern und Lehrern der Schule ins Gespräch. Der Wert dieser Gespräche war für alle Beteiligten groß.
Wir bedanken uns bei allen Firmen und Institutionen, die uns so engagiert an unserem „Tag der Berufe“ unterstützt haben und hoffen, dass möglichst viele Lehrverträge und Ausbildungen in unserer Region zustande kommen.
[KeL]

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Offene Elternabende für alle Klassenstufen

In der ersten Zusammenkunft der Klassenelternsprecher unserer Schule wurde der Wunsch geäußert, auch in diesem Schuljahr wieder offene Elternabende zu allgemeinen Themen der Erziehungsarbeit durchzuführen.
Zwei Themen wurden vorgeschlagen: „Umgang mit sozialen Netzwerken“ (26.10.2015)
„Drogen – Drogenprävention“ (22.02.2016)
Beide Veranstaltungen wurden von den Eltern sehr gut besucht.
Die eingeladenen Referenten Frau Babette Ketterl von der Suchtberatungsstelle des Diakonievereins Carolinenfeld Greiz (22.02.2016) und Herr Holger Naundorf vom Jugendamt Greiz (26.10.2015) näherten sich den jeweiligen Themen aus einer für die Zuhörer unerwarteten Seite.
– Die sozialen Medien gehören zum Alltag der Kinder (Erwachsener) dazu.
– Verbote nutzen nichts (nicht viel und halten nicht lange an).

– Drogen gab es schon immer und wird es immer geben.
In einer offenen und interessierten Atmosphäre wurde über die Probleme und Ängste der Eltern kontrovers diskutiert und beraten.
– Was kann man als Eltern tun?
– Wie können wir unsere Kinder begleiten, damit sie vernünftig mit den Medien (Handy; Computer …), umgehen?
– Wie kann ich mein Kind davor bewahren, dass es Drogen nimmt oder sogar abhängig davon wird?
– …
Es gibt darauf keine einfachen Antworten, aber es gibt Ansätze.
– Sucht- und Drogenprävention beginnt im Kleinkindalter, setzt sich im Grundschulalter fort und hört nicht mit Erreichen des Regelschulalters auf.
– Kindern zeigen, was sie können, sie loben und ihnen zeigen welche Stärken sie haben.
– Ihnen aber auch die Grenzen aufzeigen und von ihnen fordern, dass auch sie zum Erreichen von Wünsche und Ziele etwas tun müssen und können.
– …
„DANKE“ den beiden Referenten und im gerne im nächsten Schuljahr eine Fortsetzung.
Sehr geehrte Eltern, sollten auch Sie Interesse an einem thematischen Elternabend in der „Bio-Landschule“ haben und sich über ein konkretes Thema mit anderen Eltern und einem „Experten“ austauschen, dann sprechen Sie den Klassenelternsprecher der Klasse Ihres Kindes an. Wir werden versuchen, eine solche Veranstaltung zu organisieren.
Heike Hallbauer
(Beratungslehrerin)

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Von Kolumbien nach Greiz: Austauschschülerin findet Freunde fürs Leben

Kolumb01[Maike Scholz/17.02.16/OTZ] Zeulenroda-Triebes/Langenwetzendorf

Einem Hauch kolumbianischen Flair begegnet man momentan am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Zeulenroda-Triebes. Dort drückt Sofia Cardona Acebodo, die ursprünglich aus der Stadt Medellin in Kolumbien kommt, gemeinsam mit ihren Klassenkameraden aus der Klasse 9b die Schulbank.
Bis Juli wird die 15-Jährige die Zeit bei der Gastfamilie Safar-Zimmermann verbringen. Bei ihnen fühlt sie sich bereits seit einem guten Monat wohl und das Verhältnis zu ihren Gasteltern sowie ihrer kleinen Gastschwester Hannah ist sehr gut.
An der Schule in ihrer Heimat schwärmen die Menschen schon von klein auf für Deutschland, so dass die Entscheidung, hierher zu kommen, schnell getroffen war. Seit sieben Jahren lernt die Schülerin schon die deutsche Sprache. Trotzdem sei es nicht immer leicht, dem Unterricht problemlos zu folgen. Doch ihre Klassenkameraden unterstützen. Ihre Lieblingsfächer in Kolumbien sind Chemie und Biologie. In Deutschland jedoch würden gerade diese beiden die größten Probleme darstellen. Doch nicht nur der Unterricht sondern das deutsche Schulsystem hebe sich stark von jenem in Kolumbien ab. Dort wird nicht zwischen Gymnasium, Regel- sowie Förderschule unterschieden.
In ihrer Freizeit besucht die Kolumbianerin einen Tanzverein. „Meine richtige Leidenschaft ist die rhythmische Sportgymnastik. Das Tanzen erinnert mich aber daran“, erzählt sie. Viele andere deutsche Städte hat sie zwar nicht gesehen, möchte aber zurückkehren, um hier Medizin zu studieren.
Unbedingt wieder kommen, möchte auch Natalia Urdinola. Die 17-Jährige stammt aus dem kolumbianischen Cali und besucht seit September 2015 die zehnte Klasse der Bio-Landschule in Langenwetzendorf. Ihre Gastfamilie hat sie in Marc von Gerichten und Sandra Kögl in Nitschareuth gefunden. Jeden Morgen fährt sie mit dem Bus in die Schule und wird dort schon erwartet – von ihren zwei neuen besten Freundinnen Maria Malkow aus Zoghaus und Marielle Hummel aus Hohenleuben. „Neue Sprache, neue Schule, neue Freundin, neue Familie: Ein Schüleraustausch ist schon kompliziert“, gibt Urdinola zu. Gerade sprachlich sei es in den ersten Monaten sehr schwer gewesen, nun habe sie sich aber gut eingefunden.
Über Whatsapp in Kontakt bleiben
Schlittschuhlaufen in Greiz, Partys, Hilfe bei den schulischen Aufgaben oder Ausflüge zum Beispiel in die Drachenhöhle Syrau , Göltzschtalbrücke, Oberes Schloss Greiz, Klingenthal sowie das Bio-Koch-Kids-Camp: Die neugewonnenen Freundinnen seien immer an ihrer Seite gewesen. „Ich habe in Deutschland aber auch gelernt, selbstständiger zu sein“, sagt die 17-Jährige. „Wir schreiben uns auf jeden Fall bei Whatsapp oder skypen“, meint Maria Malkow und fügt an: „Wir wollen in Kontakt bleiben“. Natalia Urdinola schaut erst bedrückt, dann schmunzelt sie: „Ich vermisse meine Familie, aber ich liebe auch Deutschland“.
„Für uns ist sie eine Bereicherung“, sagt Schulleiterin Monika Groll-Mohr. Der kolumbianische Besuch sei eine spannende Herausforderung gewesen. „Natalia ist so eine Liebe“, sagt Groll-Mohr und die Klassenlehrerin Bettina Möckel stimmt zu: „Sie wurde gut in die Klasse integriert“. Vor zwei Tagen hat Urdinola begonnen, ihre Koffer zu packen, denn am Montag geht es nach Kolumbien zurück. Im Gepäck hat sie jede Menge neue Erfahrung und fünf Kilogramm Schokolade.

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Von den Sportwettkämpfen der Regelschule

35. Rudi – Geiger – Turnier im Hallenfußball für Schulmannschaften
Das traditionelle Fußballturnier wurde in diesem Jahr in die zweite Januarwoche vorgezogen, weil die Winterferien schon Ende Januar begannen. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder alle Altersklassen besetzen. Es ist immer wieder erstaunlich, dass wir das als kleine Dorfschule schaffen. Neben uns ist das nur den drei Greizer Stadtschulen gelungen.
Immerhin gab es bei den Jungenturnieren dann sechs bzw. sieben Mannschaften, weil bei den beiden älteren Altersklassen Triebes und die Zeulenrodaer Solleschule dazukamen und bei den Jüngsten auch wieder das Zeulenrodaer Gymnasium mit einer eingespielten Aumaer Mannschaft auftauchte.
Der Transport wurde – wie immer – durch die Sportlehrer mit ihren Privat-PKW bestritten und an einen Tag musste auch der Gemeindebus eingesetzt werden, um alle Spieler an den Wettkampfort und anschließend in die Heimatorte transportieren zu können. Schließlich bedeuten sechs Turniere in fünf Tagen immer eine Doppelveranstaltung.
Zu den einzelnen Turnieren.
Mädchen Klassen 9/10 (B-Jug.)
Die großen und die kleinen Mädchen begannen mit der Doppelveranstaltung. Gespielt wurde Jeder gegen Jeden über 10 Minuten – dies auch an den anderen Mädchenspieltagen. Die Gegner waren stets die gleichen, mit dem Greizer Gymnasium und den Regelschulen Pohlitz und Lessing. Unsere Mädchen mussten auch gleich den Turnierauftakt gegen Pohlitz bestreiten. Sie versuchten, der Pohlitzer Übermacht zu widerstehen, denn die Stadtschulen hatten aktive Fußballerinnen in ihren Reihen. Dies gelang trotz großem Einsatz und vieler guter Paraden unserer Torfrau D. Kaul nicht ganz. Ein 0 : 4 war nicht zu verhindern. Das Gymnasium und die Lessingschule trennten sich 2 : 1. Gleich im Anschluss musste das Gymnasium schon wieder auf die Spielfläche. Man trennte sich von Pohlitz nach einem spannenden Spiel mit 1 : 0 und war somit schon jetzt Favorit. Im nächsten Spiel wurden unsere Mädchen von Lessings gefordert. Dieses Spiel verlief schon ausgeglichener und die Ordnung in unserem Spiel war viel besser. Leider wurde der Einsatz nicht belohnt, denn einmal landete der Ball in unserem Tor – also 0 : 1. Pohlitz und Lessing trennten sich danach in einem ausgeglichenen Spiel mit einem der wenigen 0 : 0 Ergebnisse in dieser Woche.
Das letzte Spiel des Gymnasiums war dann gegen uns für sie nur Formsache. Zu stark war die spielerische Überlegenheit des Gegners. Der Kräfteverschleiß der ersten beiden Spiele war bei unserer Mannschaft – mit nur einer Wechselspielerin – nicht zu übersehen. Beim 0 : 6 aus unserer Sicht verhinderte Doreen eine noch höhere Niederlage. Somit gewann das Gymnasium ungeschlagen das Turnier vor den beiden punktgleichen Schulen Pohlitz und Lessing, wobei Pohlitz das bessere Torverhältnis hatte. Für uns blieb Platz vier, aber auch der brachte wertvolle Punkte für die Gesamtwertung.
Es spielten: D. Kaul, J. Frantz, A.-M. Goder, E. Stier, A. Kühn, A. Heisig

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Mädchen Klassen 5/6 (D-Jug.)
Auch die kleinen Mädchen mussten gleich ihr erstes Turnierspiel bestreiten. Der Gegner hieß Lessing. Die Mädels wirbelten sofort mächtig los. Angeführt von einer lauf- und spielstarken S. Riedel wurde der Gegner unter Druck gesetzt. Hinten stand dazu eine sichere
T.-Ch. Hentschke im Tor. Am Ende stand es zu unserer freudigen Überraschung durch drei Tore von Serina 3 : 1 für uns. Solche Ergebnisse sind ja immer eine besondere Freude.
Im zweiten Spiel hieß es in einem kampfbetonten Spiel 1 : 0 für die Pohlitzer Mädchen gegen die des Gymnasiums – auch in diesem Turnier ein vorentscheidendes Spiel. Gleich danach wurden die Lessingmädchen beim 9 : 0 des Gymnasiums regelrecht überrannt.
Unsere Mädchen wehrten sich gegen Pohlitz tapfer. Aber auch eine sehr gut haltende Tia konnte ein
0 : 5 nicht verhindern. Die Lessingmädchen erhielten dann von Pohlitz noch eine 0 : 6 Klatsche. Für uns ging es im letzten Spiel gegen das Gymnasium immerhin noch um Platz zwei. Die Mädels spielten munter mit, aber auch hier merkte man mit zunehmender Spieldauer den Kräfteverschleiß. Alle Greizer Mannschaften hatten bis zu vier Wechselspielerinnen und wir erneut nur eine. So gab es am Ende ein 1 : 3. Dabei schoss wiederum Serina unser Tor aber auch die kleine L. Pensold hinterließ insgesamt einen hervorragenden Eindruck, der für die nächsten Jahre hoffen lässt. Mit dem dritten Platz hinter Pohlitz und dem Gymnasium waren wir mehr als zufrieden und unser Punktekonto füllte sich weiter. Zu unserer Freude wurde T.-Ch. Hentschke als beste Torhüterin geehrt.
Es spielten: T.-Ch. Hentschke, S. Riedel, E. Vogel, H. Lautenschläger, J. Kiesewetter,
L. Pensold
Mädchen Klassen 7/8 (C-Jug.)
Die mittleren Mädchen beendeten am Dienstag die Turnierserie im weiblichen Bereich. Mit Serina und Elisabeth sowie Doreen und Angelina hatten wir Mädchen im zweiten Einsatz, die auch schon in den kleineren und größeren Altersklassen gespielt hatten, weil die Geburtsjahrgänge das zulassen. Die Greizer praktizieren das schon seit Jahren, warum wir also nicht auch. Das Turnier begann gleich wieder mit dem Spitzenspiel Gymnasium gegen Pohlitz. Am Ende hatten die Pohlitzer mit ihrer etwas cleveren Spielweise die Nase vorn und gewannen 1 : 0. Im zweiten Spiel mussten sich unsere Mädchen mit Lessings auseinandersetzen. Trotz guten Spieles auf Augenhöhe machten die Mädchen der Lessingschule zwei Tore. Und wir hatten mit 0 : 2 das Nachsehen. Lessings verloren gleich im Anschluss mit 1 : 4 gegen das Gymnasium. Auch gegen Pohlitz bemühten sich unsere Mädchen mitzuspielen. Dies gelang über weite Strecken recht gut. Am Ende machten aber wieder die Aktiven den entscheidenden Unterschied und wir verloren mit 0 : 3. Es folgte gleich das Spiel gegen das Gymnasium. Es bot sich das gleiche Bild. Unsere Mädels spielten offen mit aber es gelang trotz guter Chancen kein Tor. Die Tore zum 2 : 0 des Gymnasiums fielen leider gegen uns. Also wurden wir erhobenen Hauptes Vierter, denn der Unterschied zu keinem der Gegner war allzu groß. Es gewann wieder Pohlitz vor dem Gymnasium und Lessings.
Es spielten: D. Kaul, A. Heisig, C. Krech, S. Riedel, E. Vogel, I. Weber
Jungen Klassen 9/10 (B-Jug.)
Mit dem Turnier der großen Jungen ging es dann in die heißere Phase der Turnierserie. Gespielt wurde in zwei Staffeln Jeder gegen Jeden über 10 Minuten – auch an den Folgetagen. Losglück hatten wir auch nicht, denn mit Pohlitz und dem Gymnasium hatten wir in Staffel eins die dicksten Brocken als Gegner. In der anderen Staffel duellierten sich die Solle-Schule Zeulenroda, sowie Lessings und Triebes. Der Turnierauftakt musste von unseren Jungs gegen die Pohlitzer bestritten werden. Zu unserer Verwunderung spielte unsere Mannschaft munter mit. Mit Ruhe und Übersicht erreichte man Gleichwertigkeit im Spiel. Pohlitz ging zwar mit 1 : 0 in Führung aber davon ließen sich unsere Jungs nicht beeindrucken. Die Deckung stand sicher – angeführt von D. Leisner – und den Rest erledigte ein gut aufgelegter N. Künzel im Tor. Vorn wirbelte F. Urwank unermüdlich und setzte die Greizer unter Druck. Am Ende wurde unsere Spielweise belohnt und D. Leisner erzielte mit einem strammen präzisen Schuss das 1 : 1. Das war ein sehr schöner Teilerfolg. Daran waren natürlich auch die hier nicht erwähnten Spieler beteiligt. Auch mussten wir eine kurzfristige Absage hinnehmen. Im Zweiten Spiel der Staffel fertigte das Gymnasium die Pohlitzer mit
5 : 1 ab. Bei einer knapperen Niederlage gegen das Gymnasium hätten wir sogar Platz zwei belegen können. Das Spiel zeigte aber schnell, dass die Spieler des Gymnasiums einen unheimlichen Druck mit einem gekonnten Kombinationsspiel aufbauten, dem unsere Jungs auf Dauer nicht gewachsen waren. So fielen beim 7 : 0 des Gymnasiums die Tore in raschen Abständen, dass einem die Jungs Leid tun konnten. Somit blieb uns Staffelplatz drei.
In der anderen Staffel setzte sich die Solle-Schule mit 4 : 0 gegen Lessings und 2 : 1 gegen Triebes durch. Platz zwei ging an Triebes durch ein 2 : 0 gegen Lessings.
In den Halbfinals als Überkreuzvergleiche standen sich das Gymnasium und Triebes sowie die Solle-Schule und Pohlitz gegenüber. Das Gymnasium gewann sicher mit 3 : 0 und auch das andere Spiel endete mit dem gleichen Ergebnis für die Solleschule.
Uns führte das Spiel um Platz fünf gegen die Lessingschule. Von den letzten Jahren her oft unser Lieblingsgegner. Das war es diesmal leider nicht. Unsere Jungs gaben zwar noch einmal alles aber der Kräfteverschleiß mit wiederum nur einem Wechselspieler war nicht zu übersehen. So endete das Spiel mit einem 0 : 2 aus unserer Sicht, wobei wir auch einige Chancen hatten, diese aber nicht verwerten konnten.
Im Spiel um Platz drei zwischen Pohlitz und Triebes gab es ein knappes 1 : 0 für die Pohlitzer, die an diesem Tag nicht so richtig überzeugen konnten.
Das Finale der zweifellos spielstärksten Mannschaften wurde dann zu einem offensiven Schlagabtausch bei dem das Gymnasium am Ende mit 6 : 3 gegen die Solle-Schule die Nase vorn hatte.
Unsere Jungs mit vier Nichtaktiven Fußballern haben sich trotzdem sehr wacker geschlagen.
Es spielten: N. Künzel, D. Leisner, N. Schönberger, T. Matthes, F. Urwank, N. Prüfer

 

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Jungen Klassen 7/8 (C-Jug.)
Im vorletzten Turnier hatten wir das gleiche Losglück oder Pech wie am Vortag. Die Gegner hießen wieder Gymnasium und Pohlitz, diesmal aber in Staffel zwei. In der anderen Staffel waren demzufolge Lessings, Triebes und die Solle-Schule. Im ersten Spiel unserer Staffel trennte sich in einem ausgeglichenen Spiel das Gymnasium von Pohlitz mit 1 : 2. Damit hatten die Pohlitzer schon einmal die Nase vorn. Unsere Jungs hatten es dann sowohl gegen die Pohlitzer als auch das Gymnasium unheimlich schwer. Beide Mannschaften waren körperlich überlegen und spielten sehr schnell. Kamen wir beim 0 : 5 gegen das Gymnasium noch glimpflich davon, so überrannten uns die Pohlitzer förmlich. Und wäre nicht unser Torwart M. Wiedemann über sich hinaus gewachsen, so hätte es gut die doppelte Anzahl an Toren geben können als das 0 : 8. Also wieder Platz drei in der Staffel.
In der anderen Staffel setzte sich die Solle-Schule mit einem knappen 1 : 0 gegen Lessings und einem 2 : 0 gegen Triebes durch. Platz zwei belegte die Lessingschule dank eines 4 : 0 gegen Triebes. Alle drei Gegner wären auch für uns eine Option mit offenem Spielausgang gewesen. Triebes sollten wir ja noch treffen.
In den Halbfinals setzten sich dann unsere Staffelgegner souverän durch. Das Gymnasium besiegte Solles mit 3 : 0 klar. Die Pohlitzer deklassierten die Lessing-Spieler mit 8 : 0 und brachten sich damit in die Favoritenrolle.
Unsere Jungs spielten um Platz 5 gegen Triebes. Dieses Spiel beherrschten sie klar. Das 1 : 0 erzielte J. Schneider, der eine Eingabe von P. Gerwatowski klug verwertete. Die anderen drei Tore besorgte Paul nach jeweils guten Vorlagen seiner Mitspieler selbst. Das waren schon sehenswerte Aktionen – ein Volleyschuss und zwei kluge Schlenzer um die gegnerischen Abwehrspieler. Damit war unser Ziel erreicht – ein Platz besser als teilnehmende Mannschaften. Wir konnten sehr zufrieden nach Hause fahren.
Im Spiel um Platz drei besiegte die Lessingschule die Solle-Schule mit 2 : 1. Schade für uns, dass wir gegen beide Schulen nicht spielen konnten. Aber so ist das halt bei Dreierstaffeln.
Das Finalspiel brachte die Wiederholung des Auftaktspieles. Die Gymnasiasten ließen sich von den hohen Ergebnissen der Pohlitzer nicht beeindrucken. Sie bauten statt dessen selbst höheren Druck auf und wurden am Ende mit einem 3 : 1 belohnt.
Für seine Glanztaten wurde M. Wiedemann am Ende als bester Torhüter geehrt.
Es spielten: M. Wiedemann, P. Gerwatowski, J. Schneider, J. Wobst, E. Scheschonka,
M. Rempke, T. Hartmann

 

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Jungen Klassen 5/6 (D-Jug.)
Der letzte Tag und traditioneller Abschluss der Turnierserie mit den Jüngsten. Der Krankheitsteufel hatte wieder einmal zugeschlagen und einen unserer Leistungsträger außer Gefecht gesetzt. Zum Glück konnte M. Wiedemann auf Grund seines Geburtsjahrganges noch einmal teilnehmen. Ganz kurzfristig sprang noch der kleine B. Fleischer aus Klasse fünf ein und der wusste voll zu überzeugen.
Diesmal hatten wir eine bessere Auslosung als an den Vortagen erwischt. In der Dreierstaffel waren Triebes und das Schillergymnasium mit der eingespielten Aumaer Mannschaft unsere Gegner. In der Viererstaffel trafen sich die drei Greizer Schulen und die Solle Schule aus Zeulenroda. Das Gymnasium Zeulenroda fertigte gleich Triebes mit 7 : 0 ab. Da verkauften sich unsere Jungs viel besser. Mit gutem Stellungsspiel und hoher Laufbereitschaft hielten sie gegen und kauften dem eingespielten Team immer wieder den Schneid ab. Im Tor war an diesem Tag E. Klessinger ein sicherer Rückhalt, weil M. Wiedemann im Feld spielte. Was der in allen Spielen des Tages abräumte war beeindruckend. Und so riss er auch seine Mitspieler mit. Am Ende des Spiels stand leider ein 0 : 1 aus unserer Sicht auf der Anzeigetafel. Trotzdem alle Achtung. Damit brauchte man im Spiel gegen Triebes ein Unentschieden. Das Spiel wurde auch klar beherrscht und durch F. Leucht fiel folgerichtig das 1 : 0. Völlig überflüssig schlich sich dann der Schlendrian ein und Triebes konnte ausgleichen. Unsere Jungs erhöhten daraufhin wieder den Druck und konnten mit einem überlegten Fernschuss von J. Kunze das 2 : 1 erzielen. Als alle dachten das war es, kam Triebes doch noch durch einen unnötigen Fehler zum 2 : 2. Das reichte uns zum Glück, um in die Überkreuzspiele einzuziehen.
In der anderen Staffel trennten sich Pohlitz und das Greizer Gymnasium 0 : 0. Alle anderen Spiele waren torreicher. Pohlitz besiegte die Solle-Schule mit 7 : 0. Das Gymnasium antwortete mit einem 6 : 0 gegen Lessings. Pohlitz besiegte Lessings mit 4 : 0. Das gleiche Ergebnis gab es beim Gymnasium gegen Solles. Damit waren die Pohlitzer und das Gymnasium punktgleich. Die Pohlitzer hatten mit ihrem Torverhältnis von 11 : 0 die Nase knapp vorn, denn das Gymnasium kam „nur“ auf 10 : 0. Platz drei belegte die Solle-Schule dank eines 5 : 0 gegen Lessings.
Triebes musste dann noch gegen Lessings und Solles spielen. Gegen erstere gab es eine unglückliche 2 : 3 Niederlage, denn Triebes war zwei Mal in Führung gegangen. Gegen die Solle-Schule reichte es dann zu einem 2 : 2, was den siebenten Platz nicht verhinderte. Davor landeten Lessings und Solles.
Im Überkreuzvergleich verloren unsere Jungs zwar mit 0 : 5 recht klar gegen Pohlitz aber das Ergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg. Die Pohlitzer waren einfach im Abschluss cleverer. Im zweiten Vergleich der beiden Gymnasien gab es ein sehr ausgeglichenes Spiel in dem die Zeulenrodaer mit 1 : 0 das glücklichere Ende für sich hatten.
Unsere Jungs durften im Spiel um Platz 3 noch einmal gegen das Greizer Gymnasium ran.
Der Gegner war trotz aller Gegenwehr eine Nummer zu groß. Es war für die Kleinsten ja auch schon das vierte Spiel und das mit nur einem Wechselspieler – die Größeren hatten nur drei Spiele zu bestreiten. Hut ab wie man sich mit tollem Einsatz und nach wie vor guten Spiel verkaufte. Ein 0 : 3 war nicht zu verhindern. Aber die Jungs hatten ja alle Zielstellungen schon weit überboten.
Das Finale war dann eine überraschend klare Sache für die Pohlitzer, die das Zeulenrodaer Gymnasium mit 3 : 0 nach Hause schickten.
Für uns spielten: E. Klessinger, M. Wiedemann, J. Kunze, K. Daßler, F. Leucht, B. Fleischer

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Fünf anstrengende aber überaus erfreuliche Tage fanden ihr Ende mit der Gesamtauswertung.
Es gab mit Pohlitz und dem Greizer Gymnasium gleich zwei Mannschaften mit jeweils
49 Punkten. Dahinter platzierte sich die Lessingschule mit 24 Punkten. Unsere Bio-Landschule kam mit 22 Punkten auf Platz 4. Damit konnten wir den Rückstand auf Lessings gegenüber dem Vorjahr von 5 Punkten auf 2 Punkte verkürzen. Vielleicht schaffen wir es eines Tages vor ihnen zu sein. Fünfter wurde dann die Solle-Schule bei drei Turnierteilnahmen mit 13 Punkten. Den sechsten Platz teilten sich Triebes und das Zeulenrodaer Gymnasium mit 7 Punkten.
Für uns als Sportlehrer bleibt die Erinnerung an tollen Einsatz aller Spieler in allen Spielen.
Damit und auch mit dem gesamten vorbildlichen Auftreten in der Wettkampfstätte erwerben wir immer wieder eine hohe Anerkennung für unsere Arbeit durch die Verantwortlichen der anderen Schulen und des Kreissportbundes.
Wir würden uns freuen, wenn viele im nächsten Jahr wieder dabei sind.

M. Scholz
Im Namen aller Sportlehrer

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Schnuppertag am 16.01.2016

Bereits im Januar hatten die zukünftigen Fünfklässler die Möglichkeit, unsere Schule in Langenwetzendorf zu besuchen. Einige Schülerinnen aus der jetzigen Klasse 5 erkundeten in kleinen Gruppen gemeinsam mit den anwesenden Grundschülern das Schulgebäude und sprachen aus Schülersicht über den Schulalltag. Während der Schulerkundung gibt es immer wieder Gelegenheit für individuelle Gespräche.
B., Schülerin der Klasse 5 erinnert sich: … Wir haben ein paar Minuten auf dem Schulhof gewartet und sind danach in den Speiseraum gegangen. Wir haben dort gewartet bis Frau Groll-Mohr alle wichtigen Dinge den Neuankömmlingen soweit erklärt hat. Danach haben wir uns in Gruppen aufgeteilt, die von einem Lehrer begleitet wurden. Nachdem wir uns alle gefunden hatten, sind wir in jeden der Schulräume gegangen, zuerst im Neu-, später im Altbau. Natürlich sagten wir auch etwas zu den Fachräumen, die wir in Augenschein nahmen. …

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